• Panoramaröntgen

    Meine Praxis verfügt über ein Zahnfilm- und ein Panoramaröntgengerät.

    Panoramaaufnahmen sind Übersichtsaufnahmen Ihres Gebisses und der angrenzenden Strukturen.

    Für unsere kieferorthopädischen Patienten können wir auch Fernröntgenbilder (Aufnahmen des gesamten Kopfes von der Seite) und Handwurzelaufnahmen herstellen. Letztere sind wichtig für die Beurteilung des Wachstumsalters unserer Kinder bzw. jugendlichen Patienten in der Kieferorthopädie.

    Beim Röntgen gilt prinzipiell der Grundsatz: So wenig wie möglich – so viel wie nötig.

    Eine sichere Diagnose von z.B. versteckter Karies, chronischer Entzündungen im Wurzelbereich oder eine Beurteilung des knöchernen Fundamentes der Zähne ist zur Zeit nur mit Röntgenuntersuchungen möglich.

  • Pflege und Vorbeugung

    Vorbeugen macht Spaß – auch Ihren Zähnen!

    In unserer Praxis legen wir besonders großen Wert auf zahnerhaltende Behandlungen. Richtige Vorbeugung, auch Individual-Prophylaxe genannt, ist entsprechend ein wichtiger Teil unseres Behandlungskonzeptes.

    Zahnmedizinische Vorbeugung ist immer besonders effektiv, wenn sie bereits im Säuglingsalter beginnt. Die ersten Milchzähne sind genauso wichtig wie die bleibenden Zähne. Übernehmen Sie mit Verantwortung. Informieren Sie sich über richtiges Zähneputzen, Ernährung und Ihr individuelles Prophylaxe-Programm für Ihre ganze Familie. Je regelmäßiger Sie an einer professionellen Prophylaxe teilnehmen, umso größer ist Ihre Chance, Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch ein Leben lang gesund zu erhalten.

    Unser speziell geschultes Prophylaxe-Team berät Sie zu:  
    • Mundgesundheit für Mutter und Kind in und nach der Schwangerschaft
    • Früherkennung
    • Ernährung und Ernährungsplanung
    • Krankheitsursachen und Vermeidung
    • Tägliche Zahnpflege
    Wir informieren Sie auch über:  
    • Professionelle Zahnreinigung
    • Speicheltests
    • Fissurenversiegelungen
    • Fluoridierung
    • Keimzahlsenkung
  • Qualität

    So sind Sie auf der sicheren Seite Garantie

    Sie erhalten bei uns über die prinzipiell vorgesehene Gewährleistungsfrist von 2 Jahren bis zu 5 Jahren Garantie, um Sie stärker abzusichern. Diesen Service können wir Ihnen natürlich nur bieten, wenn auch Sie sich um den Erhalt Ihrer Zähne kümmern. Nachkontrolle und Zahnreinigung in den individuell empfohlenen Zeiträumen müssen Sie durchführen lassen.

    Für Implantate erhalten Sie eine Einheilgarantie. Wächst ein Implantat nicht ein, wird das Implantat kostenfrei ersetzt.

  • Speicheltest

    Karies ist ein Prozeß, bei dem Kohlenhydrate aus der Nahrung -insbesondere Zucker- durch spezielle Bakterien in der Mundhöhle aufgenommen werden. Die dabei entstehenden Säuren entkalken die Zahnsubstanz, es entsteht ein „Loch“.

    Die Bakterien sitzen in der sog. Plaque, dem weißlichen Zahnbelag am Zahnfleischsaum und in den Zahnzwischenräumen. Die Erkrankung Karies kann deshalb durch die Reduktion von Zucker, die Verminderung der säureerzeugenden Bakterien und durch Beeinflussung des Speichels weitgehend verhindert werden. Voraussetzung ist natürlich die entsprechende Zahnpflege und die sorgfältige Behandlung bereits vorhandener kariöser Defekte.

    Die Gefährdung durch Karies ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Um eine gezielte Vorbeugung und Behandlung effektiv durchführen zu können, ist es daher notwendig, die jeweils vorliegende individuelle Kariesgefährdung zu ermitteln. Diese läßt sich durch die Befundaufnahme der Zähne, eine Prüfung der Ernährungsgewohnheiten sowie durch eine Speichelanalyse abschätzen. Auch der Erfolg der Prophylaxemaßnahmen läßt sich so überprüfen.

    So wie Ihr Arzt aus dem Blutbild eine umfassende Übersicht erhält, erfassen wir mit der Speichelanalyse das Infektionsniveau der Mundhöhle, d.h. es werden karieserzeugende Bakterien ermittelt und gemessen. Es läßt sich dann gezielt gegen diese Bakterien vorgehen. Daneben werden weitere kariesauslösende Faktoren bestimmt wie z. B. die Pufferkapazität des Speichels, d.h. die Fähigkeit des Speichels, anfallende Säuren zu neutralisieren.

    Für die Speichelanalyse brauchen Sie in der Praxis lediglich einige Minuten auf einem geschmacklosen Kaugummi zu kauen und in dieser Zeit den anfallenden Speichel in einem Becher zu sammeln.

    Mit einem Indikatorstreifen wird nun die Pufferkapazität bestimmt, die Menge des in einer bestimmten Zeit produzierten Speichels kann gemessen werden.

    Auf einen speziellen Nährboden (Agar) wird etwas Speichel aufgetragen, dieser muss danach für 48 Stunden in einem Brutschrank bei exakt 37°C aufbewahrt werden. Die kariesverursachenden Bakterien können so gezielt angezüchtet werden, um ihr Vorkommen und ihre Menge in der Mundhöhle zu ermitteln.

    Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

  • Weisheitszahnentfernung

    Im Laufe der Evolution hat sich der Körperbau des Menschen verändert. Die bei vielen noch angelegten Weisheitszähne haben oft keinen Platz. Sie können Jahre still im Kiefer liegen aber unbemerkt Druck auf die restlichen Zähne ausüben und so zu Zahnwanderungen führen.

    Nicht selten sind sie aber auch Ursache chronischer oder akuter Entzündungen, da sie nur zum Teil aus dem Kiefer herausschauen oder sich über die Zahnfleischtasche des letzten Backenzahnes entzünden.

    Eine Weisheitszahnentfernung sollte gut mit Ihrem Terminkalender abgestimmt sein und nach Möglichkeit nicht im akuten Enzündungsstadium erfolgen. In den Tagen nach einer Weisheitszahnoperation empfehlen wir Ihnen sich zu schonen. Kälteumschläge und Schmerzmittel erleichtern Ihnen den ersten Tag nach der OP.

  • Weitere Patientenberatung

    Neutrale Beratungsstellen

    Sie möchten sich vor Ihrem Zahnarztbesuch neutral beraten lassen? Jede Zahnärztekammer unterhält Beratungsstellen, die Ihnen jederzeit kompetent zu vielen Fragen und Anliegen Auskunft geben.

    Online-Informationen und alle Anschriften und Telefonnummern zu den Beratungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie auch über das Portal der

    Bundeszahnärztekammer. Was zahlt die gesetzliche Krankenkasse?

    Welche Leistungen Ihre Krankenkasse übernimmt und welche nicht, das ist gesetzlich geregelt. Als Zahnarzt hat man darauf keinen Einfluss. Wie hoch der Zuschuss bei nötigem Zahnersatz ist, richtet sich danach, ob Sie regelmäßig Ihre Kontrolluntersuchungen wahrgenommen haben. Bitte informieren Sie sich vorab genau bei Ihrer Krankenkasse, auch wenn Sie privat versichert sind. Auch hier gibt es unterschiedliche Tarife und unterschiedliche Zuschüsse.

    Mehr Info im Web zum Beispiel unter:

    Krankenkassen im Vergleich Zahnwissen.de Zahnzusatzversicherungen
  • Wurzelbehandlung – Wann bezahlt die Krankenkasse?

    Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für Wurzelbehandlungen nur in bestimmten Fällen. Besonders bei der Behandlung der hinteren Backenzähne (Molaren) gibt es Einschränkungen.

    Mindestens eine der folgenden Bedingungen muss für die Kassenleistung erfüllt sein:

    • Der Backenzahn steht in einer vollständigen Zahnreihe ohne Lücke.
    • Die Behandlung verhindert, dass die Zahnreihe einseitig nach hinten verkürzt wird.
    • Durch die Behandlung kann vorhandener Zahnersatz erhalten werden.

    Darüber hinaus gilt für jede Wurzelbehandlung, dass die Krankenkassen Therapieversuche mit unklaren Erfolgsaussichten nicht bezahlen. Auch für die Anwendung spezieller Behandlungstechniken kommen sie in der Regel nicht auf.

    Manchmal kann daher eine Wurzelbehandlung nicht zu Lasten der Krankenkasse durchgeführt werden, auch wenn die Erhaltung des Zahnes vom Patienten gewünscht und vom Zahnarzt als möglich angesehen wird. Es besteht dann die Möglichkeit, die Behandlung als private Leistung durchführen zu lassen. Details sollten Sie mit uns besprechen.

     
  • Wurzelbehandlungen

    Wurzelbehandlungen haben fast immer eine Ursache: Der Zahnnerv hat sich entzündet oder ist bereits abgestorben. Diese Veränderungen können durch Karies, eine fortgeschrittene Parodontitis oder auch einen Unfall (z.B. Trauma durch Sturz) entstehen.

    Bei einer Wurzelbehandlung werden die Wurzelkanäle des Zahnes durch ein Loch in der Krone gereinigt, gespült und mit desinfizierenden und schmerzstillenden Einlagen in zum Teil mehreren Terminen versorgt. Ziel ist immer eine Entzündungsfreiheit des Kanalsystems und zum Abschluß der Behandlung eine bakteriendichte Wurzelfüllung.

    Die Angaben in der Literatur schwanken, Wurzelbehandlungen sind in 80 – 90% erfolgreich. Stark gekrümmte oder nicht zugängliche Kanäle können Ursache für Mißerfolge sein. In diesen Fällen kann ein chirurgischer Zahnerhalt durch eine Wurzelspitzenresektion sinnvoll sein.