• Weisheitszahnentfernung

    Im Laufe der Evolution hat sich der Körperbau des Menschen verändert. Die bei vielen noch angelegten Weisheitszähne haben oft keinen Platz. Sie können Jahre still im Kiefer liegen aber unbemerkt Druck auf die restlichen Zähne ausüben und so zu Zahnwanderungen führen.

    Nicht selten sind sie aber auch Ursache chronischer oder akuter Entzündungen, da sie nur zum Teil aus dem Kiefer herausschauen oder sich über die Zahnfleischtasche des letzten Backenzahnes entzünden.

    Eine Weisheitszahnentfernung sollte gut mit Ihrem Terminkalender abgestimmt sein und nach Möglichkeit nicht im akuten Enzündungsstadium erfolgen. In den Tagen nach einer Weisheitszahnoperation empfehlen wir Ihnen sich zu schonen. Kälteumschläge und Schmerzmittel erleichtern Ihnen den ersten Tag nach der OP.

  • Weitere Patientenberatung

    Neutrale Beratungsstellen

    Sie möchten sich vor Ihrem Zahnarztbesuch neutral beraten lassen? Jede Zahnärztekammer unterhält Beratungsstellen, die Ihnen jederzeit kompetent zu vielen Fragen und Anliegen Auskunft geben.

    Online-Informationen und alle Anschriften und Telefonnummern zu den Beratungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie auch über das Portal der

    Bundeszahnärztekammer. Was zahlt die gesetzliche Krankenkasse?

    Welche Leistungen Ihre Krankenkasse übernimmt und welche nicht, das ist gesetzlich geregelt. Als Zahnarzt hat man darauf keinen Einfluss. Wie hoch der Zuschuss bei nötigem Zahnersatz ist, richtet sich danach, ob Sie regelmäßig Ihre Kontrolluntersuchungen wahrgenommen haben. Bitte informieren Sie sich vorab genau bei Ihrer Krankenkasse, auch wenn Sie privat versichert sind. Auch hier gibt es unterschiedliche Tarife und unterschiedliche Zuschüsse.

    Mehr Info im Web zum Beispiel unter:

    Krankenkassen im Vergleich Zahnwissen.de Zahnzusatzversicherungen
  • Wurzelbehandlung – Wann bezahlt die Krankenkasse?

    Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für Wurzelbehandlungen nur in bestimmten Fällen. Besonders bei der Behandlung der hinteren Backenzähne (Molaren) gibt es Einschränkungen.

    Mindestens eine der folgenden Bedingungen muss für die Kassenleistung erfüllt sein:

    • Der Backenzahn steht in einer vollständigen Zahnreihe ohne Lücke.
    • Die Behandlung verhindert, dass die Zahnreihe einseitig nach hinten verkürzt wird.
    • Durch die Behandlung kann vorhandener Zahnersatz erhalten werden.

    Darüber hinaus gilt für jede Wurzelbehandlung, dass die Krankenkassen Therapieversuche mit unklaren Erfolgsaussichten nicht bezahlen. Auch für die Anwendung spezieller Behandlungstechniken kommen sie in der Regel nicht auf.

    Manchmal kann daher eine Wurzelbehandlung nicht zu Lasten der Krankenkasse durchgeführt werden, auch wenn die Erhaltung des Zahnes vom Patienten gewünscht und vom Zahnarzt als möglich angesehen wird. Es besteht dann die Möglichkeit, die Behandlung als private Leistung durchführen zu lassen. Details sollten Sie mit uns besprechen.

     
  • Wurzelbehandlungen

    Wurzelbehandlungen haben fast immer eine Ursache: Der Zahnnerv hat sich entzündet oder ist bereits abgestorben. Diese Veränderungen können durch Karies, eine fortgeschrittene Parodontitis oder auch einen Unfall (z.B. Trauma durch Sturz) entstehen.

    Bei einer Wurzelbehandlung werden die Wurzelkanäle des Zahnes durch ein Loch in der Krone gereinigt, gespült und mit desinfizierenden und schmerzstillenden Einlagen in zum Teil mehreren Terminen versorgt. Ziel ist immer eine Entzündungsfreiheit des Kanalsystems und zum Abschluß der Behandlung eine bakteriendichte Wurzelfüllung.

    Die Angaben in der Literatur schwanken, Wurzelbehandlungen sind in 80 – 90% erfolgreich. Stark gekrümmte oder nicht zugängliche Kanäle können Ursache für Mißerfolge sein. In diesen Fällen kann ein chirurgischer Zahnerhalt durch eine Wurzelspitzenresektion sinnvoll sein.