• Karies bei Kindern

    Gesunde Zähne für Ihre Kinder!

    Diese Aussage hören wir noch manchmal in der Praxis, aber sie ist falsch. Natürlich gibt es einige erblich bedingte Erkrankungen im Kieferbereich und der Zähne, aber sie sind sehr selten.

    Die „schlechten Zähne“, die den Kindern oft Schmerzen und den Eltern Kummer bereiten, haben andere Ursachen. Aber welche?

    Damit in einem Zahn ein Loch entstehen kann, müssen vier Faktoren zusammenkommen.

    • Es müssen bestimmte Bakterien vorhanden sein,
    • diese benötigen z.B. Zucker als Nahrungssubstrat,
    • sie befinden sich auf einer Zahnoberfläche und
    • alles benötigt eine gewisse Zeit

    Wie lassen sich diese Punkte durch Sie als Eltern beeinflussen?

    Wenn Ihr Kind den ersten Zahn hat, sollten Sie mit der Zahnpflege beginnen. Dieses Zähneputzen wird dann später für das Kleinkind eine Selbstverständlchkeit sein und es wird nicht jeden morgen und abend im Bad ein großes Theater geben.

    Ich empfehle Ihnen, Ihr Kind bewußt zu ernähren, achten Sie auf versteckten Zucker in der Nahrung, wußten Sie wieviel Zucker in Ketchup ist? Vermeiden Sie ein Dauernuckeln des Kindes an der Flasche, auch Fruchtsäfte ohne Zuckerzusatz sind kariesauslösend, in ihnen befindet sich Fruchtzucker!

    Aber woher kommen die Bakterien, die Karies verursachen, woher kommt Streptococcus mutans, der Hauptkariesverursacher? Haben unsere Kinder diesen Keim schon seit ihrer Geburt im Munde?

    Nein! Karies ist eine Infektionskrankheit, also „ansteckend“.

    Die Bakterien werden von den Eltern und oft auch den Großeltern auf das kleine Kind übertragen. Aber wie?

    Zu oft habe ich beobachtet, daß dem Kleinkind der Beruhigungssauger aus der Hand fällt und auf den Boden fällt. Die besorgte Mutter nimmt nun diesen Sauger, steckt ihn in den eigenen Mund, leckt ihn ab, in der Überzeugung, den Sauger von allem Schmutz befreit zu haben.

    Das Gegenteil ist der Fall, die Mutter hat alle Arten von Bakterien, die sie in ihrer Mundhöhle hat auf den Sauger übertragen und dem Kind eingeimpft. Ähnlich verhält es sich bei der gemeinsamen Benutzung des Löffels u.v.m.

    Achten Sie bitte auf diese Zusammenhänge, denken Sie beim Probieren der Kleinkindnahrung daran, einen „Probierlöffel“ zu nehmen, und bitte informieren Sie auch die Großeltern der Kinder.

    Sie wissen, das Kind hat die „schlechten Zähne“ nicht geerbt, Karies wird übertragen und durch geringe Mundhygiene und falsche Ernährung entsteht diese Krankheit auch bei kleinen Kindern sehr schnell.

    Die Zeit und Mühe, die Sie in die Zahngesundheit Ihrer Kinder investieren lohnt sich, die Kinder werden Ihnen später dafür dankbar sein!

    Für Fragen und Anregungen sind wir jederzeit für Sie da.

  • Keramikkronen und -Brücken

    Vollkeramikkronen und -Brücken

    Bestanden früher Kronen und Brücken prinzipiell aus Metall oder einem Metallgerüst, welches im sichtbaren Bereich mit Kunststoff oder Keramik verblendet wurde, so ist heute die Vollkeramik in aller Munde.

    Vollkeramische Kronen und Brücken sind wegen ihrer Metallfreiheit optimal verträglich und langlebig. Ihre Ästhetik ist unübertroffen, besonders im Bereich der Schneidezähne kommen ihre Vorteile zum Tragen. Eine Vollkeramik wirkt bei allen Lichtverhältnissen lebendiger und stellt die perfekte Kopie des natürlichen Zahnes dar. Auch wurzelbehandelte, oft verfärbte Frontzähne lassen sich mit diesen Kronen in Verbindung mit einem zahnfarbenen Glasfaserstiftaufbau wieder aufbauen. Sie erhalten so wieder Ihr perfektes Lächeln zurück!

  • keramische Verblendschalen

    Veneers

    Veneers sind hauchdünne keramische Verblendschalen. Sie werden verwendet, um Farbe und Form weitgehend gesunder aber ästhetisch nicht ansprechender Zähne zu verbessern.

    Veneers stellen eine recht schonende Therapieform dar, der Zahn wird von außen nur ca. 0,3 bis 0,5 mm abgeschliffen. Die Verblendschale wird im Labor gefertigt, oft ist eine Farbauswahl zusammen mit dem Zahntechniker von Vorteil, denn ein äshetisch und funktionell perfektes Ergebnis ist unser Ziel.Veneers werden mit speziellen Kunststoffen aufgeklebt. Eine lange Funktionsdauer wird so erzielt.